Die FDP-Fraktion des Luzerner Kantonsrats reicht diese Woche eine Motion ein, um die Autonomie der Gemeinden bezüglich Laden­schluss­gesetz zu stärken. Gleich­zeitig klärt der Luzerner Stadtrat weiterhin die Möglichkeit einer Ausweitung der Touris­muszone ab. (Luzerner Zeitung)

Heute haben Gewerk­schaften und Sozial­partner klar gemacht, dass sie Diskus­sionen über die Laden­öff­nungs­zeiten grund­sätzlich verweigern — sowohl auf kanto­naler wie auf städti­scher Ebene. Die Stadt Luzerner Bevöl­kerung hat bereits 2012 die Lockerung des Laden­schluss­ge­setzes unter­stützt. Trotzdem wird behauptet, dass die Befür­worter der Touris­muszone auf Konfron­ta­ti­onskurs zum Volks­willen gehen. (zentralplus) Sowohl die Ausweitung der Touris­muszone als auch eine kommunal geregelte Lösung wird mit dem Argument kriti­siert, dass diese eine Ungleichheit schaffen würden. Die bestehende Ungleichheit, dass der Kanton Luzern das strengste Laden­schluss­gesetz der ganzen Schweiz hat, wird dabei geflis­sentlich ignoriert. Viele Luzerner Geschäfte stören sich ab diesem Wettbe­werbs­nachteil und sprechen sich explizit für längere Laden­öff­nungs­zeiten aus, insbe­sondere samstags. (Luzerner Zeitung)

Die JF Stadt Luzern unter­stützen sowohl die Ausweitung der Stadt Luzerner Touris­muszone, als auch den Vorschlag der FDP Luzern, im Laden­schluss­gesetz die Möglichkeit zu schaffen, die Laden­öff­nungs­zeiten kommunal zu regeln. Wir verur­teilen den Entscheid der Gewerk­schaften, diese wichtige Diskussion zu verweigern.


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