Die Luzerner Zeitung hat einen Leser­brief unseres Vizeprä­si­denten Lukas Blaser zur Billett­steuer veröf­fent­licht:

Luzern hat sie noch, die Billett­steuer. Die meisten Schweizer Städte und Kantone verzichten mittler­weile darauf, und auch bei Veran­staltern ist sie nicht gerade beliebt – mit gutem Grund! Warum sollen Veran­stalter von kultu­rellen oder sport­lichen Anlässen 10 Prozent ihrer Eintritts­ein­nahmen in einen Fonds einzahlen, aus dem sie oder andere Anbieter wiederum finan­ziert werden? Könnten sie das Geld nicht besser für künftige Veran­stal­tungen oder Verbes­se­rungen beim Angebot gebrauchen?

Leider kommt es auch immer wieder vor, dass die Veran­stalter die Steuer in Form von höheren Eintritts­preisen auf die Kunden abwälzen müssen – durch die Steuer zahlen wir als Konsu­menten tenden­ziell mehr. Warum müssen Eintritts­preise künstlich hochge­trieben und zum Beispiel für Junge unerschwinglich werden? Gerade wegen dieser Steuer wird Luzern immer wieder von grossen Veran­staltern gemieden. Sie war auch schon der Grund, warum gewisse Konzerte nicht in Luzern statt­fanden. Mit einer Abschaffung der Steuer müssten die für die Anlässe effektiv notwen­digen Gelder aus allge­meinen Steuer­mitteln bezahlt werden. Denkbar wäre aber auch zumindest eine Senkung der Steuer oder eine Änderung bezüglich Einzahlung bezie­hungs­weise Verteilung der Gelder. Damit würden nicht nur die Veran­stalter entlastet, sondern auch das Porte­monnaie der Konsu­men­tinnen und Konsu­menten.”

Kategorien: Leserbriefe

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