Die Luzerner Zeitung hat einen Leser­brief unseres Vizeprä­si­denten Lukas Blaser zum Klima­not­stand veröf­fent­licht:

In letzter Zeit kann man immer wieder von Klima­st­reiks und Demos lesen, oder dass in Städten der Klima­not­stand ausge­rufen wird. Doch was bringt dieser Klima­not­stand überhaupt, wenn er selbst von den Initi­anten bloss für symbo­lisch erklärt wird? Die Antwort ist ganz einfach: Wahlkampf! Angefangen hat es im letzten Dezember, als eine links­grüne Allianz zusammen mit der SVP das CO2-Gesetz bachab geschickt hat – hätten sie ihm zugestimmt, wenn die natio­nalen Wahlen nicht schon im kommenden Herbst wären? Ich erachte es als schlecht, beim Thema Klima das Gespräch zu blockieren. Zum Beispiel verwei­gerten junge Klima-Aktivisten den Diskurs mit der Luzerner Regierung, nur weil sie nicht dieselbe, radikale Meinung vertritt – funktio­niert so die Demokratie? Man darf nicht vergessen, dass zu einschnei­dende Massnahmen keine Mehrheit finden in der Bevöl­kerung: Man blicke nach Frank­reich mit den Gilets jaunes oder in die Schweiz, wo radikale Initia­tiven und Gesetze an der Urne keine Chancen hatten. Es ist richtig, dass der Klima­wandel ernst genommen wird, und es braucht Massnahmen, die nicht nur ökolo­gisch, sondern auch gesell­schaftlich und wirtschaftlich verträglich sind. Darum dürfen wir nicht vergessen, dass es neben dem Klima weitere Heraus­for­de­rungen gibt, bei denen angepackt werden muss. Wann wird der Alters­vor­sorge-Notstand oder Europa-Notstand ausge­rufen? ”

Kategorien: Politik

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