Die Luzerner Zeitung hat einen Leser­brief unseres Mitglieds Lukas Blaser zum #Laden­schluss­gesetz in der Stadt Luzern veröf­fent­licht, der auch die Meinung der #jfslu zu diesem Thema schön aufzeigt:

Die Durch­führung des Pilot-Projektes der Stadt Luzern für die Laden­öff­nungs­zeiten fand eine Mehrheit im Stadt­par­lament – dies ist erfreulich. Das Argument der Linken, es würde ein illegales Experiment statt­finden, zeigt auf, dass man die Fakten nicht berück­sichtigt hat: Laut einem Rechts­gut­achten von Professor Paul Richli sei das Projekt möglich.

Nicht nur im Parlament, auch im Gegensatz zur ländlichen Bevöl­kerung hat die Stadt-Bevöl­kerung in den vergan­genen kanto­nalen Abstim­mungen immer wieder aufge­zeigt, dass es bezüglich Laden­öff­nungs­zeiten eine Änderung braucht in der Stadt Luzern.

Es ist nun Aufgabe der Stadt-Parla­men­tarier, auf die Bedürf­nisse der Bevöl­kerung einzu­gehen! Dass am Samstag um vier Uhr noch sehr viele Leute in der Stadt unterwegs sind, zeigt doch auf, dass die Bedürf­nisse nach längeren Öffnungs­zeiten vorhanden sind.

Gerade in anderen Kantonen wie zum Beispiel Aargau, Schwyz, Ob- und Nidwalden funktio­niert es sogar ohne Laden­öff­nungs­gesetz. Jedoch hat der Kanton Luzern bezüglich Laden­öff­nungs­zeiten noch ein sehr grosses Verbes­se­rungs­po­tenzial. Genau aus diesem Grund wurde im Kantonsrat ein Vorstoss der FDP einge­reicht, der vorsieht, dass neu die Gemeinden im Kanton selber ihre Laden­öff­nungs­zeiten regeln sollen – dies stärkt einer­seits die Gemein­de­au­to­nomie, anderer­seits würden so die lokalen Bedürf­nisse berück­sichtigt werden können. Unter­schied­liche Regionen, unter­schied­liche Bedürf­nisse – so geht das!”


https://www.luzernerzeitung.ch/meinung/leserbriefe/es-braucht-eine-anderung-ld.1075700

Kategorien: Leserbriefe

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